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Mittwoch, 21. Dezember 2011
Nachruf
Auf tagesschau.de ist ein mehrminütiger Nachruf auf Johannes Heesters zu sehen.
Es ist wohl üblich, Nachrufe vorauszuproduzieren, damit es dann schnell geht, wenn ein solcher gebraucht wird. Aber ist es auch üblich, einen Nachruf im Voraus zu veröffentlichen? Schlamperei.
Nachtrag, 22.12.2011: Der Nachruf ist nicht mehr publik.
Es ist wohl üblich, Nachrufe vorauszuproduzieren, damit es dann schnell geht, wenn ein solcher gebraucht wird. Aber ist es auch üblich, einen Nachruf im Voraus zu veröffentlichen? Schlamperei.
Nachtrag, 22.12.2011: Der Nachruf ist nicht mehr publik.
Con sentimento
Ein paar Mal habe ich in letzter Zeit gedacht: das Häuschen verkaufen, wegziehen, ans Wasser vielleicht, und sich fernhalten vom Irrsinn, außer vom eigenen. Und mehr Brahms-Sinfonien hören.
Gestern las ich an einer Stelle, wo ich sonst nicht lese, dies: verkaufen, weggehen, Brahms-Sinfonien hören. Da wollte ich was sagen und konnte nicht.
Gestern las ich an einer Stelle, wo ich sonst nicht lese, dies: verkaufen, weggehen, Brahms-Sinfonien hören. Da wollte ich was sagen und konnte nicht.
[pavor]
Advent Advent
Das Kind bekommt eine Weihnachtskarte, die durch halb Deutschland geschickt wurde, und alle haben unterschrieben. Für mich ist ein quadratischer Klebezettel mit dem Logo eines Pharmaherstellers drangeklebt. Viele Grüße Mutter
Der Weihnachtsbaum steht kerzengerade und in diesem Jahr ohne Tendenz zum Umkippen. Physik im Alltag. Wo ich ihn gekauft habe gab es Glühwein, für Autofahrer allerdings "ohne Geschmack", das heißt ohne Schuss aus der Pott-80-Flasche. Zwei Christbaumverkäufer, Mann und Frau, mit Spaß an der Arbeit. Da haben Sie was für in' Arm, sagt der Alte, wie er mir das vernetzte Bäumchen überreicht, und er schaut mir in die Augen dabei.
Nächstes Jahr werden noch die drei Könige gebastelt für die Krippe. Irgendwer muss doch die Geschenke bringen, das tote Schaf, das der Hirtenbub da auf den Armen hält, das kann ich nicht gelten lassen.
Advent Advent. Gestern war es hinter dem Türchen einfach leer. Kein Schokostern, nur die leere Gussform. Einfach leer. Denk dir deinen Stern auf der Zunge oder was.
Die Antwort auf eine Frage würde ich gerne bekommen, ein Ja oder ein Nein, nur ein Ja oder ein Nein. Es gibt wichtige und unwichtige Fragen, und es geht um eine wichtige. Es geht um die Tiefe der Atemzüge in der Nacht und um die Weite des Halses, das ist alles.
Sich fernhalten. Das Diensthandy wieder abgeben, einen schönen Sessel haben und einen Menschen um sich, der selbst ist und auch alles weiß. Nicht hinter der Stirn, dort sowieso. Froh zu sein bedarf es wenig.
Winterreifen habe ich in diesem Jahr aufgezogen, damit ich reisen kann, wohin ich will, zu jeder Zeit.
Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebr 10,35. Mein Trauspruch. Und 36, je älter ich werde.
Nie wollte ich im Zusammenhang mit etwas stehen, das jemand "schaffen" muss.
Der Weihnachtsbaum steht kerzengerade und in diesem Jahr ohne Tendenz zum Umkippen. Physik im Alltag. Wo ich ihn gekauft habe gab es Glühwein, für Autofahrer allerdings "ohne Geschmack", das heißt ohne Schuss aus der Pott-80-Flasche. Zwei Christbaumverkäufer, Mann und Frau, mit Spaß an der Arbeit. Da haben Sie was für in' Arm, sagt der Alte, wie er mir das vernetzte Bäumchen überreicht, und er schaut mir in die Augen dabei.
Nächstes Jahr werden noch die drei Könige gebastelt für die Krippe. Irgendwer muss doch die Geschenke bringen, das tote Schaf, das der Hirtenbub da auf den Armen hält, das kann ich nicht gelten lassen.
Advent Advent. Gestern war es hinter dem Türchen einfach leer. Kein Schokostern, nur die leere Gussform. Einfach leer. Denk dir deinen Stern auf der Zunge oder was.
Die Antwort auf eine Frage würde ich gerne bekommen, ein Ja oder ein Nein, nur ein Ja oder ein Nein. Es gibt wichtige und unwichtige Fragen, und es geht um eine wichtige. Es geht um die Tiefe der Atemzüge in der Nacht und um die Weite des Halses, das ist alles.
Sich fernhalten. Das Diensthandy wieder abgeben, einen schönen Sessel haben und einen Menschen um sich, der selbst ist und auch alles weiß. Nicht hinter der Stirn, dort sowieso. Froh zu sein bedarf es wenig.
Winterreifen habe ich in diesem Jahr aufgezogen, damit ich reisen kann, wohin ich will, zu jeder Zeit.
Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebr 10,35. Mein Trauspruch. Und 36, je älter ich werde.
Nie wollte ich im Zusammenhang mit etwas stehen, das jemand "schaffen" muss.
[Vesper]
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Montag, 19. Dezember 2011
zweifarbig wachliegen
[Vesper]
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Sonntag, 18. Dezember 2011
Kinder kommt und ratet
Hinterher ist es mehr Abfall als Apfel, was vom letzten Fallobst übrigbleibt. Den Komposthaufen ohne Unfall in der Dunkelheit finden mit der großen Schüssel voller Schalen, Kernhäuser und mostiger Abschnitte im Arm (war da nicht noch ein langer Rosentrieb quer über den Weg gewachsen vor kurzem? Die Schubkarre reingeholt oder liegt die noch mit dem Gesicht nach unten irgendwo?), das geht am besten mit Storchenschritten, um bloß nicht das lange, nicht mehr gemähte nasse Gras in die Socken zu bekommen, und zurück im Haus riecht es schon nach Äpfeln, Nuss und Mandelkern. Apfelkuchen zum Abendessen, das riecht gut, da muss noch Schlagsahne dazu, fällt mir gerade ein. Und Glühwein?
[Vesper]
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Freitag, 16. Dezember 2011
Kein Abendlied
Was kann die Nacht bringen? Es ist der bläuliche Mond, der alte, der da draußen streunt. Lass das Herz schlafen und erwachen mit dem Schlag der frühen Uhr. Lass den Zorn gehen, die Beleidigungen fallen. Schenk mir deinen Geruch, müder Freund. Sag mir Falten und Dunkelheit. Was kann die Nacht bringen? Heil und Morgen.
[Komplet]
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Perlen beißen nicht
Zickenkrieg. Raubt mir die Worte. Ist das grausig. Aber bestätigt die Richtung, die schon eingeschlagen ist.
[Non]
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Dienstag, 13. Dezember 2011
Fehlgriff
Der neue Job ist ein Griff in die Quatsch- und Gerümpelkiste. Der Pudel ist nur ein hässlicher Kern, wer hätte das gedacht. Nun gilt es, den Ball flach zu halten, noch ein paar Gehälter mitzunehmen, und sine ira et studio etwas Neues zu organisieren. Vielleicht etwas Kleines, etwas Nahes oder Fernes, vielleicht nur einfach Arbeit oder einen großen Traum. Etwas, das sich freut, wenn ich es tue, und etwas, was mich auch freut.
[ira]
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